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aerotreff.de Flugschule
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Airportallee 1 (Halle 6)
48268 Greven

Tel. 0 25 71 / 92 15 65-0


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Eine Anfahrtsbeschreibung finden Sie hier!

Unser Schulungsflugzeug D-EBPC, mal nicht in Halle 6 am Flughafen, sondern im Urlaub auf Juist.
Über der Halle 6 am Flughafen Münster Osnabrück ist der Himmel genauso blau wie auf Juist!

Freiberufliche Fluglehrer/Innen (w/m) gesucht!

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir ab sofort oder später freiberufliche Fluglehrer/Innen (w/m)!
Interesse? Dann melden Sie sich bei uns! Näheres zur Job Description / Stellenbeschreibung siehe unter Jobs.

24. Mai 2016

Sprechverbindung aufnehmen - 5 Minuten vorher?

Bereits im Sprechfunkunterricht hat es jeder Pilot gelernt: 5 Minuten vor Erreichen des Pflichtmeldepunktes hat der Pilot Sprechfunkverbindung aufzunehmen. Für die Verbindungsaufnahme mit unkontrollierten Plätzen sind diese 5 Minuten auch noch immer eine gute Empfehlung. Vor dem Einflug in eine Kontrollzone hat der Pilot jedoch seit Einführung von SERA bereits 10 Minuten vor Erreichen des Pflichtmeldepunktes Verbindung herzustellen.

Hintergrund ist, dass gem. SERA seit Dezember 2015 für den Einflug in eine Kontrollzone ein Flugplan aufzugeben ist. Aus Gründen der Vereinfachung wird dieser durch die Lotsen bei der Funkverbindungsaufnahme erstellt. Vorgabe von SERA.4001 ist, dass die zuständige Flugverkehrsdienststelle (in diesem Falle der Turm / Tower) 10 Minuten vor Einflug den Flugplan - in diesem Falle also die Informationen für die Erstellung des Flugplans - erhält.

Sofern man diese Zeit nicht einhalten kann, weil man bspw. an einem benachbarten Platz startet, welcher nur wenige Minuten von der Kontrollzone entfernt ist, braucht man selbstverständlich keinen Umweg zu fliegen. Hier gilt dann, so schnell wie möglich Verbindung aufzunehmen.

01. Januar 2016

Mindesthöhe aufgehoben

Bisher gab es gem. Luftverkehrsordnung eine sog. Sicherheitsmindesthöhe von 1.000 ft über dem höchsten Hindernis in einem Umkreis von 600 m über Städten und ähnlichen Gebieten und ansonsten 500 ft über Grund, sowie eine sog. Mindesthöhe von 2.000 ft AGL auf Überlandflügen.

Während die Sicherheitsmindesthöhen nur zum Zweck des Starts und der Landung unterschritten werden durften, konnte und musste die Mindesthöhe unterschritten werden, sofern es die Einhaltung anderer Vorschriften, der Luftraumordnung oder der Sichtflugregeln erfordert. Dies war bspw. regelmäßig der Fall, wenn die Abstände zu den Wolken im Luftraum ECHO nicht eingehalten werden konnten. 

Bereits seit über einem Jahr gilt SERA, eine EU-Verordnung zur Vereinheitlichung der Luftverkehrsregeln. Abweichend dazu gab es unverändert die oben beschriebene Mindesthöhe in der Luftverkehrsordnung (LuftVO). Seit dem 06.11.2015 ist nun die neue Luftverkehrsordnung in Kraft, in der die Mindesthöhe nicht mehr definiert ist. Damit darf nun auch auf Überlandflügen ohne Grund unterhalb von 2.000 ft über Grund (AGL) geflogen werden, sofern man die Sicherheitsmindesthöhe einhält.

Auch wenn damit der Überflug einer Stadt in 1.000 ft AGL legal ist, empfehlen wir allen Luftfahrern einen deutlich größeren Abstand einzuhalten, um den Lärm für die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten. Hier ist der "alte Wert" von 2.000 ft AGL sicher ein guter Anhalt. Und selbst in dieser Höhe muss man nicht mit voller Leistung über einer Stadt kurven oder längere Zeit hin- und herfliegen. Vernünftige Piloten nehmen Rücksicht!

28. Dezember 2015